10 Tage Palästina 2015

10-tägige Reise durch Palästina: 06.09. - 15.09.2015

Tag 1:

Abflug ab Zürich nach Tel Aviv zusammen mit einem unserer Betreuer der Palestine-X-Tours. Teilnehmer/innen welche selbst nach Israel reisen,
werden entweder vom Flughafen oder vom Jerusalem Hotel in Jerusalem abgeholt. Anschliessend Transfer zu unserem Hotel in Ost-Jerusalem,
wo wir das Abendessen zu uns nehmen und die lokalen Partner und Reiseleiter kennenlernen werden.      


Tag 2:
Nach dem Frühstück fahren wir zum Ölberg, einem der grössten jüdischen Heiligtümer, der die Grenze zwischen Jerusalem und der judäischen Wüste
bildet. Der Ölberg bietet nicht nur eine fantastische Sicht auf den Tempelberg und den Felsendom mit seinem Wahrzeichen, der berühmten goldenen
Kuppel, sondern erlaubt uns einen nicht weniger fantastischen ersten Eindruck in die Landschaft von Palästina.      
Vom Ölberg aus beginnen wir unseren Spaziergang zurück zur Altstadt von Jerusalem, der uns zuerst über den Garten Gethsemane führt.  
Der Garten Gethsemane ist sowohl für gläubige Christen wie auch für jeden anderen Besucher eine interessante Erfahrung. Während sich  
die einen mehr für den biblischen Charakter von Gethsemane interessieren, bietet es für die anderen mit den uralten Olivenbäumen -    
manch einer sagt diese Olivenbäume sind bis zu 2000 Jahre alt - eine beeindruckende Kulisse.          
Anschliessend laufen wir vom Garten Gethsemane in Richtung Löwentor, dem Eingang zur Altstadt von Jerusalem. Diese Strecke ist zwar  
nicht lang (nur etwa 800 Meter), aber da es sich um einen Aufstieg zur Altstadt handelt werden wir uns so viel Zeit nehmen wie nötig.    
Die Anstrengung des Aufstiegs zur Altstadt entschädigt dafür das Kidrontal das wir überqueren, um welches sich zahlreiche Legenden ranken und  
und einige jüdische Heiligtümer beherbergt.                  
Über das von Sultan Suleiman 1538 errichtete Löwentor gelangen wir auf die Via Dolorossa und lernen die Altstadt von Jerusalem kennen.  
Zum Besuch der Altstadt gehören natürlich auch die Heiligtümer die eine zentrale Rolle für drei Weltreligionen spielen und bis heute Gegenstand  
von erbittertem Streit zwischen Israel und den Palästinensern darstellt. Sie sind nich nur Heiligtümer, sondern lassen uns auch erahnen wie wichtig  
sie für die Kultur beider Völker sind. Nach diesen ersten Eindrücken kehren wir zurück in unser Hotel wo uns unser wohlverdientes Abendessen  
erwartet.                        

Tag 3:
Unseren heutigen Tag beginnen wir mit einem Meeting bei der Koordinationsstelle der Vereinten Nationen für humanitäre Angelegenheiten in den  
besetzten Gebieten (OCHAOPT), wo wir mehr über die illegalen Siedlungsaktivitäten Israels in den palästinensischen Gebieten erfahren werden.  
Anschliessend fahren wir nach Silwan, dem palästinensischen Stadtteil von Ost-Jerusalem welcher direkt an die Altstadt angrenzt.    
Silwan ist in den letzten Jahren immer mehr unter Druck der israelischen Regierung geraten, weil man durch Zwangsräumungen, neuen  
Themenparks wie zum Beispiel der "City of David" und gezieltem Einsatz von jüdischen Siedlern die Haus um Haus einnehmen die der Staat  
schliesslich "beschützen" muss, den Wohnraum der Palästinenser einzuschränken versucht.          
Nach dem Mittagessen besuchen wir Beduinen des Jahalin-Stammes, die im Krieg von 1948 ihre Heimat in der Negev-Wüste verloren haben  
und seitdem auf einem Areal bei Ost-Jerusalem als Flüchtlinge leben. Und wieder droht ihnen die israelische Regierung (Stand Sept. 2014)  
mit einer Vertreibung in ein militärisches Sperrgebiet ins Jordantal. Wir werden hören wie sich der Jahalin-Stamm organisiert und wie sie ihre  
eigene Zukunft einschätzen.                    
Das Thema Siedlungen begleitet uns auch für den Rest des Nachmittages wo wir die diversen israelischen Siedlungen besichtigen werden,  
die wie ein Ring um Ost-Jerusalem gezogen wurden um der illegalen Annektion von Ost-Jerusalem im Jahr 1967 einen endgültigen Charakter  
zu verleihen. Natürlich wird uns dabei auch die Mauer auffallen, die von Israel "Sicherheits"- und mittlerweile auch "Separationsmauer" genannt wird,  
aber vom Internationalen Strafgerichtshof ebenfalls als illegal eingestuft wurde.             
Wir werden sehen wie diese Mauer das Leben der Palästinenser massiv beeinträchtigt und sie daran hindert ihre Felder zu bestellen oder auch  
nur Familienbesuche zwischen Ost-Jerusalem und der West Bank zu unternehmen.            
Nach diesem sicherlich emotional anstrengenden Tag kehren wir zurück zu unserem Hotel in Jerusalem, wo wir uns beim Abendessen    
über diese Erfahrungen austauschen können.                  

Tag 4:
Nach dem Frühstück heisst es heute "Sachen packen" da wir die Region Jerusalem in Richtung Nablus verlassen.      
Etwas ausserhalb der Stadt Nablus liegt unser erstes Ziel: der Berg Jerzim. Auf diesem Berg lebt die Sekte der Samariter die sich auf Adam  
als ihren Stammvater beruft. Im Laufe der Jahrhunderte sind die Samariter auf heute etwa 750 Personen geschrumpft, doch ihre Überlieferungen  
sind Zeugen der Geschichte dieser Region weshalb der Besuch für uns sehr interessant ist.          
Vom Berg Jerzim fahren wir dann weiter nach Sebastia, einer der ältesten Stätten im Nahen Osten. Im Jahr 876 v.Chr durch den ersten   
israelitischen König Omri erbaut, verlor die Stadt nach mehrmaliger Zerstörung im Laufe ihrer fast 1000-jährigen Geschichte ihre Bevölkerung  
an Nablus.                        
Auch wir wenden uns nach Sebastia der Stadt Nablus zu wo wir die Altstadt mit ihrem berühmten Souk und dem Jakobsbrunnen    
erkunden werden. Nablus war während der Zweiten Intifada (oder auch als Al Aqsa Intifida bekannt) Ziel von brutalen israelischen    
Militärangriffen und wurde monatelang von der Aussenwelt abgeschnitten. Niemand durfte offiziell in die Stadt oder aus der Stadt heraus,   
was insbesondere für die Bauern um Nablus herum einer Katastrophe gleich kam.            
Nach unserem Besuch der Altstadt werden wir unsere Zimmer in Nablus beziehen und uns bei einem schönen Abendessen stärken.    

Tag 5:
Unser Ziel heute ist eine weitere Stadt die extrem unter der Zweiten Intifida zu leiden hatte und sehr viele Opfer zu beklagen hatte: Jenin.    
Insbesondere das Flüchtlingscamp von Jenin wo tausende Menschen leben die 1948 aus ihren Dörfern im heutigen Israel vetrieben wurden,  
war das Ziel von schrecklichen Szenen die auch in unseren Medien gezeigt wurden.            
Internationale Bekanntheit erlangte Jenin aber auch durch den Film "Das Herz von Jenin". Unser Besuch gilt heute diesem Flüchtlingscamp,  
oder viel mehr dieser Stadt, wo wir die Gelegenheit erhalten mit den Vertretern des Camps über ihren Alltag zu sprechen. Wir besuchen  
auch das "Friedenstheater" des Camps, wo Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten wird, ihre Emotionen und Erlebnisse    
durch die Mitarbeit in Theaterstücken zu verarbeiten. An dieser Stelle muss darauf hingewiesen werden, dass auf eine angepasste    
Bekleidung zu achten ist da die Menschen in diesem Flüchtlingscamp sehr konservativ sind.          
Nach diesem ergreifenden Besuch von Jenin werden wir diese Eindrücke an frischer Luft bei einem Spaziergang zurück in Richtung Nablus  
verarbeiten können. Dabei werden wir jene Schleichwege benutzen, die die Palästinenser bei der systematischen Abriegelung von Jenin  
und Nablus während der Zweiten Intifida auch benutzt haben, um wenigstens die wichtigsten Dinge wie Krankenhausbesuche oder    
Marktbesuche tätigen zu können. Gleichzeitig werden wir aber auch die wunderschöne Landschaft und die herrliche Luft der Bergwelt    
von Jenin und Nablus (bei uns als Berge von Samaria bekannt) in uns aufnehmen können, die für eine willkommene Abwechslung    
sorgen werden. Je nachdem wir gut wir zu Fuss unterwegs sind, werden wir unseren Fahrer nach Bedarf kommen lassen um uns wieder  
abzuholen um uns zurück in unser Hotel nach Nablus bringen.              

Tag 6:
Nach dem Frühstück heisst es heute das letzte Mal "Koffer packen". Wir verlassen Nablus in Richtung Jordangraben, einem Naturspektakel  
das seinesgleichen auf der Welt sucht. Mit 400 Meter unter dem Meeresspiegel erscheint der Jordangraben wie das Tor in eine andere Welt,  
in der sich in der Tat eine ganz andere Flora und Fauna entfaltet als ausserhalb des Grabens.          
Wir werden uns in Jericho mit einheimischen Palästinensern treffen, die uns die Situation im Jordangraben schildern werden wie zum Beispiel  
den Kampf um jeden Zentimeter Land, da der Jordangraben für "auswärtige" Palästinenser gesperrt ist oder die schleichende Vertreibung der  
Menschen durch ungleiche Wasserverteilung.                  
In Jericho selbst werden wir die Altstadt besuchen und wenn es die Zeit zulässt, auch noch die Ruinen des Hischam Palastes aus der     
Zeit der Umayyadenkalifen (8. Jahrhundert n.Chr.), bevor wir uns zu einer "Abkühlung" im Toten Meer auf den Weg machen.     
Der Weg bis zum Toten Meer ist an sich schon ein landschaftliches Highlight, aber das Bad im Meer wird zu einem unvergesslichen    
Erlebnis werden. Wer nicht baden möchte, kann natürlich am Strand etwas bei einem kühlen Getränk ausspannen und sich die Gegend und  
deren Geschichte auf sich einwirken lassen. Anschliessend fahren wir nach Bethlehem wo wir in unser letztes Hotel der Rundreise einchecken.  


Tag 7:
Nach dem Frühstück beginnt der Tag mit einem Spaziergang durch die Altstadt von Bethlehem und Besuch der Geburtskirche von Jesus Christus.  
Danach führt uns der Weg ausserhalb von Bethlehem in die vorwiegend christliche Gemeinde Bait Sahour, wo wir die Hirtenwiese besichtigen  
werden wo laut Bibel die Hirten den Stern von Bethlehem gesehen haben.              
Ganz in der Nähe befindet sich das Aida-Flüchtlingslager, wo Flüchtlinge leben die 1948 aus der Umgebung von Jerusalem vertrieben wurden.  
Wir besuchen die Organisation Al-Rowwad im Aida Camp, welche durch Aufklärung der Geschehnisse von 1948 und Kulturveranstaltungen  
einen "schönen Widerstand" gegen die israelische Besatzungsmacht vermitteln möchte. Anschliessend besuchen wir noch eine weitere  
Organisation in Bethlehem, die sich um die Entwicklung einer eigenständigen palästinensischen Nutzung der natürlichen Ressourcen    
einsetzt. Hauptthema bilden dabei natürlich die illegalen Siedlungen in Palästina die einen Grossteil der natürlichen Ressourcen für sich    
oder für den Staat Israel ausbeuten.                    
In Bethlehem entkommt man fast nirgendwo den erdrückenden Merkmalen der israelischen Besatzung. So verläuft die Mauer quer durch den  
nördlichen Teil der Stadt und trennt sie von Jerusalem ab, aber auch Checkpoints und andere israelische Siedlungen in unmittelbarer Nähe  
prägen den Alltag von Bethlehem. Wir werden natürlich diese Besatzungsmerkmale aufsuchen um uns vor Augen zu führen, welche Mühen  
die Palästinenser auf sich nehmen müssen um ihren ganz normalen Alltag bewältigen zu können.          
Am Spätnachmittag kehren wir dann zurück in unser Hotel wo wir uns auf ein leckeres Abendessen freuen können.      


Tag 8:
Unser heutiges Ziel ist Ramallah, die modernste und nach unseren westlichen Vorstellungen auch liberalste Stadt Palästina`s. Ramallah
entwickelte sich seit den Friedensgesprächen der 1990er Jahren zum vorübergehenden Verwaltungssitz der Palästinensischen Autonomiebehörde.
Doch bevor wir uns in Ramallah umsehen, besuchen wir das 12 Kilometer entfernte kleine Dorf Bil`in, das seit 2005 jeden Freitag einen  
gewaltfreien Widerstand gegen die israelische Besatzung und die Mauer in Form von Demonstrationen ausübt. Wir werden hören wie die
israelische Besatzungsmacht immer wieder mit aller Härte gegen die unbewaffneten Demonstranten vorgeht. Auf die internationale  
Bühne hat es Bil`in durch den Film "5 Broken Cameras" geschafft, der als erster palästinensischer Film für den Oskar nominiert wurde.  
Anschliessend fahren wir nach Ramallah wo uns ein Vertreter aus der offiziellen Verhandlungsmannschaft der PLO in den    
Friedensgesprächen mit den Israelis und Amerikanern empfangen wird, und uns mit Sicherheit einige Informationen liefern wird die wir  
sonst nie erhalten könnten.                  
Am Nachmittag treffen wir uns noch mit einer Menschenrechtsorganisation in Ramallah, um uns dahingehend zu informieren ob sich Israel
an die internationalen Menschenrechtsgesetze im Umgang mit palästinensischen Gefangenen hält. Am Abend dann Rückkehr in unser Hotel
in Bethlehem.                    


Tag 9:
Heute fahren wir in die "Patriarchenstadt" Hebron, wo Abraham, der Stammvater der drei monotheistischen Weltreligionen beerdigt sein soll.
Dessen Grab liegt im Machpela Komplex, worauf die Abrahamsmoschee / Haram al-Ibrahimi erbaut wurde. Unterhalb der Abrahamsmoschee
wird nicht nur das Grab des Stammvaters Abraham vermutet, sondern auch der anderen Patriarchen wie Jakob, Isaak und deren Frauen Sara,
Lea und Rebekka. Es verwundert daher nicht, dass die Moschee daher nicht nur für Muslime ein Heiligtum darstellt, sondern auch für Christen
und Juden gleichermassen. Aus diesem Grund wurde bereits eine örtliche Trennung der Abrahamsmoschee vollzogen; im nördlichen Teil wurde
eine Synagoge eingerichtet und der südliche Teil blieb als Moschee bestehen. Nach dem Massaker am 25. Februar 1994 durch den zionistischen
Extremisten Baruch Goldstein an 29 betenden Palästinensern in der Moschee, wurden selbst die Eingänge für Muslime und Juden getrennt, so
dass es nicht mehr zu solchen schrecklichen Übergriffen kommen kann. Auch werden beide Eingänge seitdem durch Soldaten bewacht
und die Besucher überprüft. Besucher des christlichen Glaubens dürfen beide Seiten der Abrahamsmoschee betreten und besichtigen, man wird
jeweils am Kontrollpunkt nach der entsprechenden Religionszugehörigkeit gefragt. Nach dem Haram al-Ibrahimi werden wir die Auswirkungen
einer kleinen Gruppe von jüdischen Siedlern in Hebron sehen, welche von Tausenden Soldaten der israelischen Armee bewacht werden. Dieser
Zustand führte zum Zusammenbruch eines ansonsten lebhaften und in der Region geschätzten Souks, was wir am Beispiel der Al-Shuhada
Strasse sehen werden.                    
Am Nachmittag erhalten wir eine eimalige Chance eine Diskussion mit einem jüdischen Siedler aus der illegalen Siedlung Efrat zu führen.
Diese Diskussion wird uns vor Augen führen, weshalb sich Israel so schwer tut mit einer Zwei-Staaten-Lösung und weshalb trotz mehreren
UN-Resolutionen zu dem illegalen Siedlungsbau der Staat Israel nach wie vor diese Politik weiter vorantreibt.      
Anschliessend Rückkehr zu unserem Hotel in Bethlehem wo wir uns letztes gemeinsames Abendessen in Palästina zu uns nehmen werden.


Tag 10:
Transfer zum Flughafen Tel Aviv und Rückflug nach Zürich.

Mindestteilnehmerzahl liegt bei 11 Personen, max. 15 Personen. Anmeldungen sind bis 30.06.2015 möglich.

Preise ab CHF 2310.-- oder € 1870.--

Wer sind wir

WIR sind Menschen mit verschiedensten Hintergründen und Ausbildungen und haben doch eine Gemeinsamkeit:

den Wunsch des seit über 65 Jahren andauernden Konflikts um Palästina möglichst vielen Menschen auf eine persönliche Art und Weise näher zu bringen.

Und was kann schon persönlicher sein als der direkte Kontakt zu den betroffenen Menschen in Palästina. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit einem Netzwerk von Reiseveranstaltern, politischen Aktivisten und Unterstützern unterschiedlichster Bereiche in Palästina ausgesprochen interessante und informative Reisepogramme zusammengestellt, die Ihnen als Reiseteilnehmer eine möglichst breite Sicht auf die alltäglichen Probleme der Menschen ermöglichen. Doch Palästina bietet mehr als nur einen der ältesten und ungelösten Konflikte der Moderne: eine äusserst gastfreundliche Gesellschaft, eine Fülle von historischen und heiligen Stätten und nicht zuletzt einen kulinarischen Genuss den Sie so schnell nicht vergessen werden.

Die Palestine-X-tours hat ihren Sitz in Kreuzlingen/Schweiz. Als Kernaufgabe verstehen wir die Aufklärung von interessierten Menschen, wobei die Reise natürlich einen wichtigen Aspekt darstellt. Aus diesem Grund haben wir uns ausschliesslich auf Palästina konzentriert und bieten bzw. vermitteln keine anderen Reisen. Sämtliche zusätzliche Leistungen wie Flugbuchungen, Hotels ausserhalb von Palästina (z.Bsp. USA) und/oder ähnliche Leistungen werden durch unseren Partner "Cornels Reisebar" mit Sitz in Kreuzlingen/Schweiz erbracht.